Letzte Woche fand ein Bewohner von Pueblo West, Colorado, ein Frettchen in seiner Garage. Der Mann meldete seinen Fund den Tierschützern, und das zu Recht: Das Tier entpuppte sich als Schwarzfußfrettchen, eine gefährdete Art, die im Roten Buch Nordamerikas aufgeführt ist.

Da die Art vom Aussterben bedroht ist, werden seit vielen Jahren Projekte zur Erhaltung und Wiederherstellung der Schwarzfußfrettchenpopulation durchgeführt.

Frettchen. Quelle: nubenews.net

Sie werden in Zoos und zoologischen Forschungszentren in Gefangenschaft gezüchtet und in die freie Wildbahn entlassen. Diese Bemühungen haben dazu beigetragen, dass die Population auf etwa 400-500 Tiere angewachsen ist.

Frettchen. Quelle: nubenews.net

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Das ist hier der Fall - die Walker Ranch liegt in der Nähe, und in den letzten Jahren wurden dort bereits 120 Frettchen freigelassen, in der Hoffnung, dass sie sich dort einnisten und vermehren.

Wie es dem reisenden Frettchen gelang, in die Garage zu gelangen, ist unbekannt. Diese Tiere sind nachtaktiv und äußerst scheu. Niemand kann sagen, was mit ihm passiert ist oder warum er seine Kolonie verlassen hat, um Zuflucht zu suchen.

Frettchen. Quelle: nubenews.net

Der Garagenbesitzer steckte ihn in eine Kiste und wartete auf Spezialisten. Schließlich wurde er zur Ranch zurückgebracht und wieder dort freigelassen, wo er hingehört. Schnell duckte sich das Tier in eine Höhle und versteckte sich darin.

Das schwarzfüßige Frettchen war einst im mittleren Nordamerika, vom südlichen Kanada bis zum nördlichen Mexiko, heimisch.

Frettchen. Quelle: nubenews.net

Naturschützer haben jahrzehntelang tapfer für die Rettung dieses gefährdeten Tieres gekämpft: Das Schwarzfußfrettchen wurde 1967 als gefährdete Art eingestuft und galt 1979 in freier Wildbahn als ausgestorben.

Man geht davon aus, dass es heute 400 bis 500 Tiere in freier Wildbahn gibt, wobei die Zahl allmählich zunimmt.

Die Art ist nach wie vor durch den Verlust ihres Lebensraums bedroht - aufgrund des Rückgangs der Wiesenhunde, ihrer Hauptnahrungsquelle, verursacht durch eine bakterielle Infektion, die als Waldpest bekannt ist.

Quelle: nubenews.net

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