Die Restaurants in Leipzig (Sachsen) haben es wegen der steigenden Lebensmittel- und Energiepreise schwer. Die Restaurantbesitzer reduzieren die teuren Artikel auf ihren Speisekarten. Aber das hilft ihnen nicht, das Problem zu bewältigen.

Viele Restaurants in der Stadt drohen in naher Zukunft zu schließen, weil sie ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können.

Apels Garten ist ein kultiges Restaurant in Leipzig. Das Restaurant gibt es seit 33 Jahren und ist bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Apels Garten war berühmt für seine traditionelle sächsische Küche. Im Jahr 2022 musste die Speisekarte jedoch zum ersten Mal seit Jahren überarbeitet werden.

Inhaber Mike Quinke sagt, dass er die Liste der Gerichte aufgrund der ständig steigenden Lebensmittelpreise reduzieren musste. Der Gastronom beschwerte sich darüber, dass die Einzelhändler ihm täglich aktualisierte Preise für die Zutaten übermittelten. Aus diesem Grund hat das Lokal Fischgerichte von der Speisekarte gestrichen.

Lachs. Quelle: aussiedlerbote.de

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"Wir haben Lachs von der Speisekarte gestrichen. Das steht uns jetzt nicht zur Verfügung", sagte Quincke. In diesem Sommer stiegen die Preise für Fisch, insbesondere für Lachs, auf ein Rekordniveau. Der Grund dafür sind die gestiegenen Kosten für Dieselkraftstoff. Die Fischerei ist teurer geworden.

Bea Wolfe, Mitinhaberin der kultigen Tapas-Bar Barcelona, hat nicht nur mit höheren Lebensmittelpreisen zu kämpfen, sondern auch mit fabelhaften Mietkosten. Das Restaurant ist von der Schließung bedroht: Der Betrieb erholt sich noch immer von einer pandemiebedingten Schließung.

"Wir kamen aus der Quarantäne heraus wie gerupfte Hühner. Im letzten Winter haben wir uns weit über das hinaus katapultiert, was eigentlich wirtschaftlich sinnvoll und profitabel ist. Aber dank der Treue unserer Gäste und der harten Arbeit unseres Teams sind wir immer noch da", sagte Wolf.

Restaurants in Leipzig: Schließung droht. Quelle: aussiedlerbote.de

Quincke zählt auch auf die Treue und Unterstützung der Gäste. Der Besitzer von Apels Garten sagte, dass er jetzt 9.000 € an Wasser-, Strom- und Heizungsrechnungen statt 3.000 € zahlt. Die Zahl der Besucher geht jedoch allmählich zurück.

Quincke sagte, er habe drastische Maßnahmen ergreifen müssen, um sein Unternehmen zu optimieren. Es ging nicht nur darum, die Speisekarte zu kürzen und die Preise zu erhöhen. Das Restaurant hat die Zahl der Arbeitsstunden reduziert.

Der Eigentümer plant, das Team zu verkleinern und Wasser und Strom zu sparen. Der Gastronom ist sich jedoch nicht sicher, ob eine solche Strategie ihm helfen wird, die Energiekrise zu überleben.

Quelle: aussiedlerbote.de

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