Am 14. Juli 1911 brach der dreiteilige Sanetti-Zug von Rom aus zu einer Reise durch Italien auf. Die Passagiere dieses Zuges waren 106 wohlhabende Touristen, für die das Unternehmen eine Reise durch das Land organisierte. Alles verlief nach Plan, bis der Zug am Lombardei-Tunnel ankam, wo er spurlos verschwand.

Zug. Quelle: weekend.rambler.com

Als der Sanetti-Zug nicht pünktlich am Bahnhof eintraf, durchkämmten die Retter die gesamte Strecke, doch die Suche verlief ergebnislos - der Zug verschwand spurlos. Es gab jedoch einige Hinweise. Die Polizei fand zwei Passagiere in der Nähe des Tunnels, aber ihre Aussagen waren nicht nachvollziehbar.

Nach Angaben eines der Opfer fuhr der Zug planmäßig und ohne Zwischenfälle zum Tunnel. Doch als sich der Zug dem Tunneleingang näherte, erschien ein seltsamer weißer Nebel im Inneren des Zuges.

Der Mann zögerte nicht lange und sprang in der Nähe der Tür aus dem Zug. Als er wieder zu sich kam, war der Zug weg, d.h. er war in den Tunnel eingefahren, aber nicht auf der anderen Seite wieder aufgetaucht.

Beliebte Nachrichten jetzt

Sie ist sogar noch schöner als ihre Tochter: Wie die Mutter von Angelina Jolie aussah, als sie noch lebte

"Liebeskind": Wie das Baby eines der schönsten Paare der Welt aussieht

Der einzige blaue Fisch der Welt hat 555 Zähne: Er verliert jeden Tag 20 davon, Details

Schauspielerin Vivien Leigh hat ihre "unschöne" Tochter verlassen: Wie sich das Schicksal des Mädchens entwickelt hat

Zug verschwand spurlos. Quelle: weekend.rambler.com

Fachleute untersuchten den Tunnel, fanden aber weder einen Zug noch dessen Spuren. Die Geschichte wurde vertuscht, da keine vernünftige Erklärung für den Vorfall gefunden werden konnte, und das Gebäude musste mit Steinen abgedeckt werden. Während des Zweiten Weltkriegs verwandelten mehrere Fliegerbomben den Tunnel in eine massive Ruine.

Skeptiker sind überzeugt, dass der Fall Sanetti ein Paradebeispiel für die Verfälschung der Geschichte ist. In Wirklichkeit hat er den Bahnhof nie verlassen. Die Mystiker widersprechen jedoch vehement. Ihrer Meinung nach war der Zug in einer Zeitschleife gefangen.

Tunnel. Quelle: weekend.rambler.com

So wurde 15 Jahre nach dem Vorfall in einem Archiv angeblich festgestellt, dass etwa 100 Italiener in Mexiko-Stadt aufgetaucht waren und behaupteten, sie seien mit dem Zug aus Rom gekommen. Das Rätsel besteht darin, dass die Aufzeichnung aus dem Jahr 1845 stammt, also 66 Jahre vor dem Ereignis.

Die Europäer in Mexiko wurden für unzurechnungsfähig erklärt und in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Und in den Archiven fanden sich die Aufzeichnungen eines Psychiaters, der Gespräche mit Italienern beschrieb, die hartnäckig versuchten zu beweisen, dass sie aus dem zwanzigsten Jahrhundert stammten.

Man munkelt, dass eine von den Passagieren beschlagnahmte Schnupftabakdose mit der Jahreszahl 1907 noch heute in Mexiko aufbewahrt wird.

Quelle: weekend.rambler.com

Das könnte Sie auch interessieren:

Eine Mutter hat gezeigt, wie ehrliche Mutterschaft aussieht, nicht wie hübsche Aufnahmen in den Netzwerken