Weil er keine Lebensmittel im Kühlschrank hatte, wurde dem 31-jährigen Daniel Nitsch das Hartz-IV-Arbeitslosengeld gekürzt.

Der Epileptiker ist seit Jahren aufgrund von Erstickungsanfällen arbeitsunfähig. Er ist vollständig auf staatliche Leistungen angewiesen. Das Jobcenter zahlte sogar die Kosten für seine Wohnung in Berlin-Spandau, bis eine Überprüfung stattfand.

Daniel Nitsch. Quelle: germania.one

Ein Vertreter des Sozialdienstes kam unerwartet vorbei. Er wollte überprüfen, ob jemand wirklich in einer vom Staat bezahlten Wohnung lebt.

Laut Daniels Mutter Karin, 60, schaute der Sozialarbeiter in den Kühlschrank. Darin waren Ketchup, Öl und Salatdressing enthalten. Das war zu wenig.

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Nach der Inspektion erhielt Daniel ein Schreiben, in dem ihm mitgeteilt wurde, dass das Arbeitsamt die Miete in Höhe von 356,6 € pro Monat nicht mehr zahlen würde. Einem Mitarbeiter des Zentrums kam der Verdacht, dass niemand in den Räumlichkeiten wohnte.

Zu seiner Verteidigung sagt Daniel, er sei den größten Teil des Januars bei seiner Mutter gewesen, wo er Silvester und Weihnachten gefeiert habe. Er hatte nur noch keine Zeit, einkaufen zu gehen.

Leerer Kühlschrank. Quelle: germania.one

Das Arbeitsamt vermutet außerdem, dass der Mann seine Wohnung illegal vermietet haben könnte. Nach Angaben von Nachbarn bemerkten sie oft Fremde in der Nähe der Tür.

"Ich bekomme oft Besuch von Verwandten, vor allem an Feiertagen", sagt Nitsch. - Das ist genau das, was die Nachbarn gesehen haben."

Wenn Daniel nachweisen kann, dass er aufgrund seiner Krankheit zeitweise auf die Pflege seiner Mutter angewiesen ist, bei der er leben muss, wird die Miete für die Wohnung wieder vom Arbeitsamt übernommen.

Quelle: germania.one

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