Als der 8-jährige Bryson Kliman aus Virginia erfuhr, dass sein Welpe und bester Freund namens Bruce krank war, beschloss er, seine wertvollste Sammlung zu verkaufen - die Pokémon-Karten, die er seit vier Jahren gesammelt hatte.

"Sammelbare Pokémon-Karten sind sein wertvollster Besitz. Welpe Bruce ist aber noch wertvoller - er ist sein bester Freund", sagt Kimberly Woodruff, Brysons Mutter.

Für die Behandlung des Parvovirus, an dem Bruce litt, wurden mindestens 655 Dollar benötigt. Außerdem musste er eine Zeit lang in der Tierklinik stationär untergebracht werden, was ebenfalls bezahlt werden muss.

Kranker Welpe Bruce. Quelle: ridus.com

Bryson beschloss, dass er seinen pelzigen Freund auf keinen Fall sterben lassen würde, nahm die Karten, stellte ein Schild mit der Aufschrift "Verkauf" im Hof auf und begann, Teile seiner Sammlung zu verkaufen.

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Die Nachbarn sprachen den Jungen zunächst aus Neugier an, um herauszufinden, wofür der Junge das Geld ausgeben wollte. Als sie herausfanden, warum Bryson die Karten verkaufte, begannen sie, es ihren Bekannten zu erzählen, so dass der kleine Besitzer des Welpen schnell den notwendigen Betrag für die Behandlung des Tieres sammelte.

Bryson verkauft seine Pokémon-Karten. Quelle: ridus.com

Am Ende schaffte es Bryson, in zwei Tagen über 400 Dollar zu verdienen, aber das war noch nicht alles. Seine Mutter erstellte eine Seite auf der Plattform GoFundMe, auf der Menschen über 24.000 Dollar für die Behandlung des Welpen spendeten.

Außerdem schickte ihm ein Mitarbeiter der Pokémon Company International, der von den Bemühungen des 8-Jährigen gerührt war, ein Paket mit seltenen Pokémon-Sammelkarten.

Bryson. Quelle: ridus.com

Dank der Hingabe seines Besitzers und der Hilfe vieler fürsorglicher Menschen unterzog sich Bruce einer Behandlung und erholte sich vollständig. Das restliche Geld gaben Bryson und seine Mutter an vier Familien, die ebenfalls medizinische Rechnungen von Tierkliniken bezahlen mussten.

"Ich hoffe, diese Geschichte hilft den Menschen zu erkennen, dass es noch etwas Gutes auf dieser Welt gibt", sagt Kimberly Woodruff.

Quelle: ridus.com

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