Vor nicht allzu langer Zeit kam es im Büro zu einem kuriosen Vorfall, der das Verhältnis zwischen dem Chef und seinen Untergebenen stark beeinflusste. Valerie erinnerte sich sehr gut an diesen Tag.

Montag, die wöchentliche Sitzung, das übliche Unbehagen im Rücken. Es war aber auch etwas ganz Ungewöhnliches passiert: Eine der Angestellten hatte ein Baby mitgebracht. Aber es war nicht einmal das, was die Mitarbeiter beunruhigte, sondern die Reaktion der Geschäftsleitung.

Mitarbeiterin und Babywiege

Valerie war überrascht, Christine mit einer Babytrage zu sehen. Zuerst dachte sie, die Wiege sei leer. Doch die vorsichtigen Bewegungen der jungen Frau ließen etwas anderes vermuten. Valerie war der Meinung, dass dieses Baby vorerst Christine überlassen worden war. Und sie hatte keine andere Wahl, als das Baby mitzunehmen.

Büro. Quelle: takprosto.com

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Das hat sich als richtig erwiesen. Die Frau wurde gebeten, das Baby bis zum Mittagessen aufzupassen. Die Eltern versprachen, in ein paar Stunden wiederzukommen.

Plötzlich öffnete sich die Tür zum Büro des Leiters und Nicholas selbst erschien auf dem Flur.

Skandal um ein Baby

- Was ist das? - Nicholas eilte zu Christines Schreibtisch und deutete auf den Kinderwagen. - Ich habe nicht gesagt, dass wir hier eine Kinderkrippe haben können!

Baby. Quelle: takprosto.com

Er versuchte, leise zu sprechen, aber es gelang ihm nicht besonders gut. Sobald er also neben der Wiege stand, wachte das Baby auf und weinte.

- Wie meinen Sie das? Wem gehört es eigentlich?

- Es gehört meiner Freundin, antwortete Christine. - Sie hatte niemanden, bei dem sie das Baby lassen konnte. Also kam sie zu mir. Keine Sorge, sie wird in ein paar Stunden mit ihrem Mann kommen, um ihn abzuholen.

- Nein, es ist ein Skandal. Ich und der Rest von uns werden dieses Geschrei nicht dulden. Das stört den gesamten Arbeitsprozess! In unserem Büro sollten sich keine Kinder aufhalten.

- Bei allem Respekt, er hat friedlich geschlafen, bis Sie gekommen sind, bemerkte Christine. Sie versuchte, das Baby zu beruhigen, während Nicholas immer wütender wurde. Alle anderen Mitarbeiter beobachteten mit angehaltenem Atem, was geschah. Aber aus irgendeinem Grund hat niemand eingegriffen. Nicht einmal Valerie selbst.

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- Ich sagte: keine Kindergärten in meinem Büro! - Nicholas wandte sich zum Schreien. - Verlassen Sie jetzt das Büro und kommen Sie ohne den Anhänger zurück! Es ist mir egal, wo du es hinstellst, Cristine! Aber keine Kinder!

Das Baby weinte noch lauter, weil er so stark schrie. Cristine nahm schweigend die Wiege und die Tasche und eilte aus dem Büro. Jemand versuchte, etwas zu Christines Verteidigung zu sagen, aber das gleiche Geschrei war wieder die Antwort.

Vorfall im Büro

Cristine ist auch nach ihrer Mittagspause nicht aufgetaucht.

Büro. Quelle: takprosto.com

Bald darauf kam Norman, der Inhaber der Firma, in das Büro. Er begrüßte die Angestellten und ging in das Büro von Nicholas. Während sie das Geschäftliche besprachen, erschienen Christine und eine Frau mit einer Wiege in der Tür des Büros.

Norman und Nicholas verließen das Büro.

- Eine Sache noch, sagte der Firmeninhaber. - Wenn meine Ehepartnerin einen der Mitarbeiter gebeten hat, auf unseren Sohn aufzupassen, werfen Sie sie bitte nicht auf die Straße.

- Ich wusste nicht, dass es dein... Cristine hat es mir nicht gesagt...

- Nun, sie ist zu schüchtern, um zu sagen, mit wem sie befreundet ist. Na und? Ich hoffe, es wird Ihnen eine Lehre sein. Und wenn so etwas passiert, ermutige ich jeden, zu mir zu kommen. Wir lieben Kinder, wir hassen sie nicht. Stimmt's, Nicholas?

Nicholas nickte nervös und entschuldigte sich unter dem prüfenden Blick von Normans Frau bei Christine.

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Lebensweisheit: Was lehrt uns diese Geschichte?

Egal, was im Büro oder anderswo passiert, man sollte immer menschlich bleiben. Und wir sollten auch daran denken, dass jedes Wort und jede Handlung Konsequenzen hat. Und manchmal können sie unberechenbar sein.

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