Ashlie Fowler aus Bury (Großbritannien) erfuhr noch während ihrer Schwangerschaft, dass ihr Baby mit nach außen gerichteten Organen geboren werden würde. Diese seltene Erkrankung wird Gastroschisis genannt, und so schrecklich die Diagnose auch klingt, ein Baby, das damit geboren wird, kann ein erfülltes Leben führen.

Ashlie und ihr Baby. Quelle: chips-journal.com

Ashlie und ihr Geliebter Carl freuten sich auf die Geburt ihres ersten Kindes. Das Paar hat sogar einen hawaiianischen Namen für seinen Sohn ausgesucht - Koa, was so viel wie "Krieger, Kämpfer" bedeutet.

In der 12. Schwangerschaftswoche erkannte Ashlie, dass der gewählte Name perfekt zu ihrem Baby passte. Bei einer weiteren Ultraschalluntersuchung stellte der Arzt fest, dass Koa an Gastroschisis leidet - einem Geburtsfehler, bei dem sich die vordere Bauchwand nicht richtig entwickelt und innere Organe durch eine Bauchspalte herausfallen können.

Neugeborenes Baby Koa. Quelle: chips-journal.com

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"Ich war einfach niedergeschmettert. Ich wusste natürlich nicht, was es war", erinnert sich Ashlie. - Ich hatte keine Ahnung, was das bedeutet."

Der Arzt sagte, die Eingeweide befänden sich außerhalb des Körpers, und das reichte aus, um die Frau in Panik zu versetzen. Doch mit der Zeit gaben ihr die Ärzte Hoffnung, dass alles gut werden würde.

"Ich suchte Spezialisten auf und sie waren zuversichtlich, dass er wieder gesund werden würde", sagte die Mutter des Babys.

Ashlie unterzog sich einem Kaiserschnitt. Die Mutter durfte das Baby nicht halten - es wurde sofort in einen Inkubator gelegt und abtransportiert, und seine Eingeweide wurden mit einem speziellen Beutel abgedeckt, um Infektionen, Unterkühlung oder trockene Luft zu vermeiden.

Koa. Quelle: chips-journal.com

"Ich glaube nicht, dass er Schmerzen hatte, denn als ich ihn zum ersten Mal im Inkubator sah, sah er glücklich aus", tröstete sich Ashlie.

Nur vier Stunden nach der Geburt wurde Koa operiert. Die Eingeweide wurden in die Bauchhöhle zurückgeführt und die Bauchdecke wurde zugenäht. Eine ganze Woche lang durfte Koa nichts essen. Der Junge wurde über einen Katheter mit Nährstoffen versorgt.

"Er bekam drei oder vier Tage lang Morphium und wurde dann auf Paracetamol umgestellt", so Koas Mutter.

Koa. Quelle: chips-journal.com

Ashlie ging ohne ihren Sohn nach Hause. Jeden Tag stand sie um Viertel vor fünf auf, fuhr eine Stunde zum Krankenhaus und verbrachte Zeit mit dem Baby.

"Als Koa auf der Intensivstation lag, war es schwer. Es gab nur uns beide - mich und Karl - und er musste arbeiten, um uns zu versorgen. Also habe ich die meiste Zeit alles allein gemacht", sagt Ashlie. Unter Tränen rief sie ständig ihre Mutter an, um Unterstützung zu bekommen.

Wegen der Pandemie durfte sie ihren Sohn eine Zeit lang nicht im Krankenhaus besuchen. Aber am Ende ist alles gut ausgegangen. Der Junge wurde nach etwa vier Wochen entlassen.

Koa. Quelle: chips-journal.com

Ashlie ist den Ärzten sehr dankbar: "Wenn sie nicht gewesen wären, hätte er nicht überlebt. Sie besuchen ihn alle paar Tage, um nach ihm zu sehen und sicherzustellen, dass er an Gewicht zunimmt".

Quelle: chips-journal.com

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