Sarah und Gareth Jones aus Liverpool (Vereinigtes Königreich) haben sieben Jahre lang erfolglos versucht, ein Kind zu bekommen. Das Wunder geschah erst, nachdem Freunde des Paares die Kosten für die letzte Runde der IVF-Behandlung übernommen hatten.

Sarah, Gareth und ihr Sohn. Quelle: deti.mail.com

Die Jones' heirateten 2013 und beschlossen ein Jahr später, dass es Zeit war, Eltern zu werden. Doch die Schwangerschaft blieb aus.

Eine medizinische Untersuchung ergab, dass Gareth eine schlechte Spermienqualität und Sarah polyzystische Eierstöcke hatte. Beide Diagnosen deuteten darauf hin, dass die Chancen, auf natürlichem Wege schwanger zu werden, für die Jones' gegen Null tendierten und eine IVF die einzige Option war.

Die ersten beiden Zyklen waren jedoch erfolglos, und 2017 beschlossen die Jones', eine Pause einzulegen, weil sie von den ständigen Verfahren und unerfüllten Erwartungen körperlich und geistig erschöpft waren.

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Ein Jahr später, im Jahr 2018, unternahmen Sarah und Gareth einen dritten IVF-Versuch, der sich als erfolgreich erwies - Sarah wurde mit einem Mädchen schwanger, das die Eltern kurzerhand Florence nannten. In der 15. Woche, im Juni 2019, erlitt Sarah jedoch eine Fehlgeburt.

Nach dem Verlust von Florence waren die Jones' kaum in der Lage, ihre Trauer zu bewältigen, als sie vor einer schwierigen Entscheidung standen: Der staatliche Gesundheitsdienst bezahlte nur drei IVF-Behandlungen, und wenn sie weitere Versuche unternahmen, mussten sie diese selbst bezahlen.

Aber die Jones' hatten nicht die Mittel dazu. In diesem schwierigen Moment kamen ihnen Freunde - die Eltern von Gareths bestem Freund - zu Hilfe. Sie boten dem Paar an, für einen weiteren IVF-Versuch zu zahlen.

Sarah, Gareth und ihr Sohn. Quelle: deti.mail.com

"Sie sind sehr gute, liebevolle Menschen und haben viele Kinder und Enkelkinder. Sie lieben mich und Gareth und wollten unbedingt, dass wir ein Baby bekommen", erklärte Sarah.

Sarah und Gareth suchten eine neue Fruchtbarkeitsklinik auf und im Dezember 2020 wurde Sarah mit einem Jungen schwanger. Sarah und Gareth waren durch eine frühere schwierige Erfahrung so traumatisiert, dass sie befürchteten, es würde immer wieder passieren.

Sarah enthüllte, dass sie und ihr Ehemann während der gesamten Schwangerschaft in absoluter Angst lebten.

Baby Stanley. Quelle: deti.mail.com

Ihr Sohn Stanley, der fast 3900 Gramm wog, wurde am 25. August 2021 geboren. Die Geburt war nicht einfach - einmal blieb der Kopf des Babys im Geburtskanal stecken, sein Herzschlag wurde schwächer und die Ärzte mussten bei Sarah einen Kaiserschnitt vornehmen.

Als das Baby schließlich auf die Welt kam, war sie laut Sarah schockiert und hysterisch und konnte nicht einmal weinen. Doch dann brachen sie und Gareth in Tränen der Freude aus.

Baby Stanley. Quelle: deti.mail.com

"Dieser kleine Junge war all die langen Jahre wert, die wir versucht haben, ihn zu bekommen. Er ist ein absolutes Wunder, er ist alles, was wir uns für die Welt gewünscht haben. Wir sind erfüllt von Liebe", sagt Sarah.

Quelle: deti.mail.com

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